Brustvergrößerung

Viele Frauen leiden unter zu kleinen Brüsten. Eine Vergrößerung der Brust ist durch Implantate oder Eigenfett möglich. Die Methode der Wahl, die Größe des Implantates, die Form des Implantates, die Art der Positionierung von der Brustunterfalte aus, von der Achsel oder vom Rand der Brustwarze – all das sollte in einem ausführlichen Beratungsgespräch mit der Patientin besprochen und entschieden werden. Eine Vergrößerung der Brust mit Eigenfett ist ebenfalls eine mögliche Vorgangsweise, wichtig dabei ist allerdings zu wissen, dass man bei der Menge der frei verpflanzten Fettzellen begrenzt ist und unter Umständen eine zweite oder auch dritte Operation notwendig sein kann.

Die Operationen führe ich in Allgemeinnarkose durch. Postoperativ ist auf die körperliche Schonung zu  achten, daher kann auch für mindestens sechs Wochen kein Sport betrieben werden. Direkte Sonneneinstrahlung, Dampfbad oder Sauna müssen ebenso für gewisse Zeit vermieden werden. Sollte die Brustform nach Schwangerschaft oder Gewichtsverlust auch gelitten haben, kann die Strahlung der Brust gleichzeitig mit der Vergrößerung durch Implantate notwendig sein. Je nach Hautüberschuss ist die Narbe entweder nur rund um den Warzenhof, oder zusätzlich vertikal bis zur Unterbrustfalte oder im Sinne des Ankerschnitts zudem auch noch im Verlauf der Unterbrustfalte gelegen.

Brustverkleinerung

Zur Verkleinerung der weiblichen Brust besteht eine medizinische Indikation, wenn das Resektionsgewicht mindestens 500g/ Seite beträgt. Gleichzeitig sollte der BMI unter 25 sein. In derartigen Fällen wird die Operation von der Versicherung bezahlt. Die Operation findet in Allgemeinnarkose statt. Die Schnittführung ist rund um den Warzenhof, eine vertikale Narbe reicht von dort in der Mitte bis zur Unterbrustfalte, und zudem ist in den meisten Fällen die Narbe auch horizontal in der Unterbrustfalte gelegen. Eine Verkleinerung der Brust führt in den meisten Fällen zum Verlust der Stillfähigkeit, daher ist der Zeitpunkt der Operation häufig empfehlenswert nach Abschluss der Familienplanung. Es kann aber die Belastung so groß sein, dass für die Betroffene ein früherer Zeitpunkt einer Brustverkleinerung sinnvoll erscheint.

Angeborene Fehlbildung der weiblichen Brust

Es gibt aber auch angeborene Fehlbildungen der weiblichen Brust, wo einzelne Quadranten nicht oder nur teilweise ausgebildet sind. Dies führt zur sogenannten Schlauchbrust oder im Fachausdruck zur tubulären Brustdeformität. Diese Fehlbildung kann einseitig, beidseitig und auch asymmetrisch vorkommen. In derartigen Fällen muss im Rahmen eines Beratungsgespräches die richtige Methode besprochen werden.

Fettabsaugung

Kleinere örtlich umschriebene Fettdepots am Unterbauch und /oder Oberbauch und Hüften kann mit Hilfe eines Liposuctionsgerätes abgesaugt werden. Dies kann je nach Ausmass des Areals in örtlicher oder Allgemeinnarkose durchgeführt werden. Dabei wird das Fettgewebe ausgehend von kleinen Schnitten flächig mit einer bestimmten Methode abgesaugt. Unmittelbar postoperativ ist das Tragen von Kompressionskleidung erforderlich. Ebenso empfiehlt sich die körperliche Schonung für mehrere Wochen.

Bauchstraffung

Eine erschlaffte Haut am Bauch nach Gewichtsverlust, Schwangerschaft oder altersbedingt kann Menschen im sozialen und psychischen Wohlbefinden stark beeinträchtigen, abgesehen von körperlichen Problemen wie Hautausschlägen, Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule bei ausgeprägten „Fettschürzen“ bis hin zu Entgleisungen im Zuckerhaushalt. Frauen wie Männer sind dabei aus meiner Erfahrung gleichermaßen betroffen.

Eine operative Korrektur kann als kleinerer Eingriff bei geringem Hautüberschuss oder bei Narben nach Kaiserschnitt eventuell in Lokalanästhesie durchgeführt werden. Eine komplette Straffung des Bauches mit Neupositionierung des Nabels ist ein Eingriff, der nur in einer sog. Vollnarkose durchgeführt werden kann. Dabei wird in der „Bikinilinie“ die Haut eingeschnitten und mit dem Fettgewebe entlang der Muskelfaszie präpariert. Der Überschuss wird entfernt, der Nabel ausgeschnitten und nach Straffung der Bauchhaut nach unten, wieder mit einer besonderen Technik an Ort und Stelle eingenäht. Diese Operation erfordert eine körperliche Schonung für 6 bis 8 Wochen. Eine Kompressionskleidung für mehrere Wochen, sowie die Abstinenz von sportlichen Tätigkeiten. Die ausführliche Beratung über die Art der Operation, die Risiken und Komplikationen ist Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Eingriff und für die Zufriedenheit über das Ergebnis.